329.07.10|Lkr. Ebersberg|Lkr. Ebersberg|
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Markt Schwaben - An der Lena Christ Realschule wird es mit Beginn der zweiten Unterrichtswoche im neuen Schuljahr doch den von vielen lange herbei gesehnten offenen Ganztagsbetrieb geben.

So sieht improvisierter Brandschutz aus. Eine mobile Meldestelle in einem Mehrzweckraum im Erdgeschoss. Foto: jödo
Das gaben Ingrid Geßner, Andrea Krauß als Vertreter der Elternschaft und Schulleiterin Anja Ruhmann in einem Gespräch mit der Heimatzeitung bekannt. Verbindlich angemeldet hatten sich im Vorfeld 84 Buben und Mädchen aus den fünften bis neunten Klassen; jedoch zu einem Zeitpunkt, als noch lange nicht feststand, ob der Ganztagsbetrieb in der Realschule überhaupt durchgeführt werden kann. Der Start wird nun am 20. September erfolgen.
Träger des Angebots wird, wie im benachbarten Gymnasium, die Diakonie Rosenheim sein. In weiten Teilen soll es eine enge Zusammenarbeit zwischen Realschule und Gymnasium geben, was den Ganztagsbetrieb angeht. 17 Realschüler waren im heute beendeten Schuljahr bereits als Gäste am offenen Ganztagsbetrieb des FMG integriert worden. Deren Plätze werden nun frei für Gymnasiasten. Ingrid Geßner, Elternbeiratsvorsitzende am Gymnasium, sagte, dass man damit genug freie Kapazitäten habe und keine zusätzliche Gruppe benötige.
Die Kantine des Franz Marc Gymnasiums und der Catering Service dahinter soll ab mittags von Schülern beider Einrichtungen genutzt werden. Ingrid Geßner und Andrea Krauß erwarten dabei keine logistischen und organisatorischen Probleme.
Verändert werden müssten jedoch die Räumlichkeiten innerhalb des Realschule. Bei ersten Begehungen hatte man sich darauf verständigt, den Raum der jetzigen Caféteria umzugestalten zu einem Aufenthalts- und Spielraum. Im Idealfall sei die Maßnahme einzubetten in die ohnehin nötigen Nachbesserungen beim Brandschutz. Dort hatte man zuletzt erheblichen Nachholbedarf festgestellt. Es gehe demnächst also nicht nur um den Ganztagsbetrieb und die entsprechenden Räumlichkeiten dafür, sondern auch um die Umsetzung der Forderungen des Brandschutzes, sagte Schulleiterin Anja Ruhmann auch in der Hoffnung, die Realschule möge in der Prioritätenliste des Landkreises aufgrund der nun entstandenen besonderen Situation vorrücken. Die Schule müsse so schnell wie möglich wieder ein Gesicht bekommen, sagte sie. Das sei nach der raschen Beseitigung von brandgefährlichem Inventar verloren gegangen. Weitere Knackpunkte im Haus sind die Fassade, die Fluchtwege und die Treppenhäuser.
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