Ebersberg - Toni Ried, 2. Bürgermeister von Ebersberg und Vorsitzender der Freien Wähler in der Kreisstadt, hat am Donnerstag an die Politiker aller Parteien appelliert, den „Druck zu erhöhen“, um ein Gesamtkonzept zur Lösung der Vekehrsprobleme im Landkreis zu erreichen.

Toni Ried, 2. Bürgermeister, lehnt eine Ostumfahrung ab.
Zwei Tage nach der Präsentation der Manchbarkeitsstudien für Ebersberg und Schwaberwegen sagte Ried, er könne weder eine West-, noch eine der präsentierten Ostumfahrungen Ebersbergs mittragen. Die Eingriffe in die Natur wären zu brutal, meinte der Vize-Rathauschef gegenüber der Ebersberger Zeitung.
Im Februar würde seine Organisation bei ihrer nächsten Gesprächsrunde mit Bürgermeister Walter Brilmayer (CSU) zusammentreffen. Er, Ried, gehe davon aus, dass die Freien Wähler dem Stadtoberhaupt sehr deutlich ihren Standpunkt in Sachen Ortsumfahrungen darlegen werden.
Neben den vier Stadträten der Freien Wähler lehnen auch die vier Grünen eine Ostumfahrung grundsätzlich ab. Für sie kommt nur die Tunnel-Lösung von Grünen-Stadtrat Philipp Goldner in Frage.
Wo die SPD in der Frage der Ortsumfahrung Ebersbergs steht, ist bisher unklar. Kritische Töne gegenüber einer Lösung im Osten sind von Stadtrat Hans Mühlfenzl (nach der Zerschneidung des Südens „irgendwie fatal“) und Fraktionssprecherin Elisabeth Platzer bekannt. Die Genossen wollen jetzt einen Arbeitskreis bilden.
Und die CSU? Von den elf Stadträten gelten zwei als klare Gegner einer Ostumfahrung. Es handelt sich um den Mailinger Landwirtschaftsmeister Martin Schechner jun. und seine Berufskollegin Sabine Bachmeier aus Englmeng.
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