Aßling - Benedikt Mayer, rot-grüner Kandidat für das Amt des Aßlinger Bürgermeisters, hatte zum Paddelausflug auf der Attel eingeladen. Bei Sonnenschein machte sich eine bunte Parade von Booten auf den Wasserweg durch die Gemeinde.

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Auf Wahlkampftour durch die Attelauen ist der rot-grüne Aßlinger Bürgermeisterkandidat Benedikt Mayer. Foto: kn
„Heute gibt’s keine Wahlkampfrede“ stellte Benedikt Mayer gleich am Treffpunkt an der Aßlinger Dorflinde fest. „Der Freizeit-Spaß soll im Vordergrund stehen!“ Es gehe darum, den Bürgern von Aßling eine der vielfältigen Freizeit-Möglichkeiten in der Gemeinde vor Augen zu führen.
Und die meisten der etwa zwei Dutzend anwesenden Paddler gaben zu, dass ihnen die Attel bisher nicht als „schiffbarer Fluss“ bekannt gewesen sei. Eingesetzt wurden die Boote an der nördlichen Gemeindegrenze; Endpunkt der Fahrt war am Stockschützenplatz. Nachdem alle Kanus und Schlauchboote zu Wasser gelassen waren, ging’s in einer bunten Bootsparade unter überhängenden Bäumen und Büschen friedlich durch die Auen. „Keine Angst, hier kann man überall stehen!“ beruhigte Mayer die mitfahrenden Familien. Doch niemand musste die Richtigkeit dieser Angabe testen, denn es gab keine Kenterung.
In Aßling selbst wurde die Strömung etwas flotter; es galt ein wenig Slalom um die zahlreichen Weidenäste zu fahren. Danach musste vor dem kleinen Wehr an der Martermühle ausgebootet werden. Nach gründlicher Besichtigung und mit entsprechender Absicherung wurde der Abfall aber von einigen „Kajak-Profis“ unter dem Beifall der Zaungäste bewältigt.
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