Ebersberg - Der von der Ebersberger Agenda-Arbeitsgruppe „Verkehr“ ins Gespräch gebrachte Tunnel im Osten der Kreisstadt zwischen Westerndorf und Haselbach wird für den nächsten Staatsstraßen-Ausbauplan keine Rolle spielen.

Claus-Peter Olk, Bereichsleiter Straßenbau im Staatlichen Bauamt.
Diese Meinung vertrat am Montag Claus-Peter Olk, Bereichsleiter Straßenbau im Staatlichen Bauamt Rosenheim, auf Anfrage der Ebersberger Zeitung.
Die Agenda-Gruppe „Verkehr“ hatte angekündigt, die Stadt mittels Bürgerentscheid zwingen zu wollen, den Tunnel dem Bauamt zur Prüfung vorzulegen. Hintergrund: Der Ebersberger Stadtrat hatte Ende November alle in einer Machbarkeitsstudie untersuchten Umfahrungsvarianten Ebersbergs in Nord-Süd-Richtung mit großer Mehrheit abgelehnt und sich stattdessen für ein Gesamtverkehrskonzept ausgesprochen.
Die Agenda bezeichnet die von Karl Huchler entworfene Tunnelvariante als die verträglichste für Mensch und Natur. Sie belaste die Ortsteile Westerndorf, Mailing und Haselbach nicht.
Von Michael Acker
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