Dorfen - Die Gegner der B 15-Umfahrung im Dorfener Westen haben alle Bürger dazu aufgerufen, unbedingt Einwendungen gegen den Bau einer Ortsumgehung zu schreiben. Die Frist dazu endet am 6. September.

Ein klares Nein sagen die Gegner der Ortsumgehung im Dorfener Westen zu den Plänen der Stadt. Foto: fkn
Die vom Stadtrat beschlossene Änderung des Flächennutzungsplanes für eine Umgehungsstraße im Dorfener Westen liegt seit Wochen im Rathaus aus. Dort wird die Planung auf Wunsch auch erörtert. Nur noch bis 6. September können Einwendungen gegen die Flächennutzungsplanänderung formuliert werden. Vermutlich im Oktober oder November wird sich dann der Stadtrat mit den Einwendungen sowie Stellungnahmen von zahlreichen Behörden befassen.
Doch nicht nur um den Schutz des Naherholungsgebietes geht es den Gegnern der Ortsumfahrung. Befürchtet wird auch „eine uferlose Überschuldung der Stadt“. Der Bau der Ortsumgehung als kommunale Entlastungsstraße würde die Stadt viele Millionen Euro kosten. Das werde alle Bürger treffen, auch die in den Außenbereichen, so Fleischmann.
Auch die Dorfener SPD und die Grünen setzen mit ihrer Kritik fordergründig bei den Kosten an. Nach Schätzungen der Stadtverwaltung würde die geplante Ortsumgehung 20 Millionen Euro kosten. Vom Bund ist wegen der klammen Finanzlage wohl kaum Geld für den Bau einer Umfahrung zu erwarten. Staatliche Zuschüsse könnte es nur vom Freistaat aus dem Sonderetat für kommunale Entlastungsstraßen geben. Gut ein Drittel der Gesamtkosten müsste die Stadt aber selbst stemmen. Das halten die Gegner für nicht finanzierbar.
Anton Renner
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