Hörgersberg - Kreisbäuerin Elisabeth Mayr und ihre Stellvertreterinnen wurden von den Landfrauen wiedergewählt.

Blumen für die Gewählten (v. l.): Helene Lobmaier, BBV-Geschäftsführer Gerhard Stock, Paul Maier, Sabine Berger, Irmgard Kiermair, Elisabeth Mayr, Lore Hermannsdorfer, Irmgard Posch und Landesbäuerin Annemarie Bichl. Foto: Kuhn
Kindern die Landwirtschaft näherzubringen, ist eine der großen Aufgaben, die sich die Ortsbäuerinnen im Kreis Erding gestellt haben. „Da kann man den Kindern ganz viel mitgeben“, sagte Kreisbäuerin Elisabeth Mayr gestern Vormittag. Sie wird es auch weiterhin tun können. Mayr wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung zusammen mit ihrer Stellvertreterin Irmgard Kiermair für fünf weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Fürs Programm „Landfrauen machen Schule“ gibt es auch weiterhin Geld. Landesbäuerin Annemarie Bichl gab eine Finanzierungszusage.
Die Landfrauen hatten viele Bildungsveranstaltungen organisiert, dazu Fahrten zu lebensmittelverarbeitenden und -erzeugenden Betrieben. Die Kindertage auf dem Bauernhof hätten viel Arbeit gemacht, seien aber wirksam in der Öffentlichkeit. „Das sind die Verbraucher von morgen“, erinnerte Mayr.
Die alte und neue Kreisbäuerin machte unmissverständlich klar, wer bei den Landfrauen die Chefin ist: „Schwimmer, derfst scho staad sei.“ Das musste sich der gerade wiedergewählte BBV-Kreisobmann Johann Schwimmer anhören.
Mayr kündigte an, den Berufsstand weiterhin offensiv zu vertreten und gegen den grassierenden Flächenfraß zu Felde zu ziehen. Als Bichl berichtete, dass dafür 100 000 Unterschriften gesammelt wurden, kam Beifall auf. Da ziehen die Bäuerinnen an einem Strang mit ihren männlichen Verbandskollegen. Allerdings erklärte Bichl, dass acht Gesetze geändert werden müssten, wenn die Petition durchgehe.
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