Oberneuching - Nach einer missglückten Alarmierung geht die Oberneuchinger Wehr auf Nummer sicher.

Auf eine Brotzeit lud Bürgermeister Hans Peis (l.) die Feuerwehrler zum Dank ein. foto: do
15 Mal mussten die Oberneuchinger Feuerwehrler im vergangenen Jahr ausrücken. In der Hauptversammlung im Gasthaus Neuwirt blickten Vorsitzender Thomas Knallinger und Kommandant Reinhard Wagner auf 2011 zurück. Einmal hat es gebrannt, hinzu kamen 14 Technische Hilfeleistungen. Die 37 Aktiven kamen auf 166 Einsatzstunden.
Die Feuerwehrler waren auch tagsüber greifbar. Doch bei einem Einsatz am 31. August gab es Probleme. Da die Alarmierung an diesem Mittwochvormittag nur über den Piepser erfolgte, war kein einziger Floriansjünger am Gerätehaus. Nach einem Gespräch mit der Integrierten Leitstelle wird nun immer über Sirene alarmiert. Seit Dezember ist auch die Handyalarmierung aktiviert.
Im September richteten die Oberneuchinger im Rahmen der Brandschutzwoche eine Einsatzübung aus. Herbert Sumpser absolvierte den Gerätewart-Lehrgang, Atemschutz-Geräteträger sind jetzt Johann Schindlbeck jun., Maximilian Wald und Stefan Wild. Summa sumarum leisteten die 37 Aktiven 718 Einsatz- und Übungsstunden.
Die Jugendfeuerwehr besteht aus fünf Aktiven, die sich zu zwölf Übungen getroffen haben. Insgesamt besteht der Feuerwehrverein aus 108 Mitgliedern. Finanziell steht der Verein auf gesunden Beinen. Das zeigte der Kassenbericht von Andreas Fink. Rund 2000 Euro gingen für einige neue Uniformen drauf. Höhepunkte des gesellschaftlichen Lebens waren ein Grillfest, die Teilnahme am Gründungsfest des Burschenvereins und an der Gemeindemeisterschaft, das Weinfest sowie die Schnitzeljagd beim Ferienprogramm.
Ein Thema brannte Hermann Kressirer auf den Nägeln: eine würdige Heimat für die Standarte. Während seiner Amtszeit - Kressirer ist Knallingers Vorgänger - war die Standarte aufwändig restauriert worden. Dann fand sie einen Platz im Rathaus. Doch im Zuge der Umbauarbeiten in der Behörde kam die Fahne ins Gerätehaus. Kressirer aber wünscht sich einen besseren Platz, um der Bevölkerung die älteste Standarte im Landkreis näherzubringen. Das Thema sei aktuell, versicherten Knallinger und Peis, doch ein geeigneter Platz wurde noch nicht gefunden. Ein Problem ist auch der Tageslicht-Einfall. Denn die Standarte muss an einem geschützen Platz ein Zuhause bekommen, damit sie nicht beschädigt wird.
Feuerwehr im Internet
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