Oberding - Die Entscheidung ist gefallen: Das so genannte Hofhaus ist der Siegesentwurf zum Seniorenzentrum Oberding.

Der Siegerentwurf vom Architekturbüro Moosreiner. Nur die Dachform ist noch nicht klar. foto: seidel
Schon vor zwei Wochen hatte das Konzept den Gemeinderat überzeugt: zum einen durch die Möglichkeit, das Betreute Wohnen durch ein weiteres Stockwerk relativ kostengünstig um fünf auf 15 Apartments zu erweitern. Zum anderen gefiel die Lage des Seniorencafés und der Bibliothek. Das Gremium votierte am Dienstag mit 14:6 Stimmen für das Hofhaus.
Bürgermeister Helmut Lackner gefiel, dass man Betreutes Wohnen und Pflegebereich optisch durch eine Baumreihe im Innenhof trennen kann. Im Vergleich zum konkurrierenden Entwurf seien die Baukosten nahezu gleich, erklärte Matthias Dickel vom Planungsbüro Haupt, das die Kostenschätzungen überprüft hatte. Sie lägen, abgesehen von den 350 000 Euro für die zusätzlichen Wohnungen im Betreutes Wohnen bei rund 5,1 Millionen Euro.
Der Name des Planers wurde dem Gemeinderat erst nach Beschluss bekanntgegeben. Es handelt sich um das Architekturbüro Hans Moosreiner aus Freising. Es hatte den Neu- und Anbau der Schule Oberding geplant.
Feststeht die Erschließungsplanung. Danach wird der Grasfeldweg auf sechs Meter Breite ausgebaut. Südlich des Seniorenzentrums wird eine ebenso breite Straße zu den Parkplätzen führen. Von dort führt ein Geh- und Radweg nach Süden. Noch eine Zufahrt ist nördlich geplant, ausgehend von der Kornfeldstraße, wird aber zunächst nur gekiest. Der weitere Ausbau erfolgt mit der später möglichen Wohnbebauung im Norden.
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