402.03.10|Lkr. Erding|Lkr. Erding|1
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Flughafen - Mindestens noch ein Jahr wird Aviapartner am Moos-Airport tätig sein, Im Auftrag der FMG soll die Firma im Bodenverkehrsdienst die Versorgungssicherheit für die Airlines gewähren.

Neue Partner im Bodenverkehrsdienst am Moos-Airport: Seit Montag hat Swiss Losch die Lizenz. Deren Mitarbeiter dürfen Flugzeuge abfertigen. Im Eilverfahren bestätigte der Verwaltungsgerichtshof die Entscheidung des Wirtschaftsministeriums. foto: fkn
Aufatmen bei den etwa 300 Mitarbeitern des Bodenabfertigers Aviapartner. Sie stehen nicht auf der Straße, dürfen weiterhin ihren Aufgaben nachgehen, obwohl ihr Arbeitgeber seit Montag für die Tätigkeit am Flughafen München keine Lizenz mehr hat. Wie berichtet, hat nun für die Zeit bis zum 28. Februar 2017 die Anbietergemeinschaft Swiss Losch vom Wirtschaftsministerium den Zuschlag bekommen.
Aviapartner sowie der spanische Anbieter Acciona Airport Services legten zwar Einspruch ein, doch dieser wurde im Eilverfahren vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof abgelehnt. Bis zu einer Lösung und bis Losch die nötige Infrastruktur aufgebaut hat, übernimmt daher Aviapartner die Aufgaben. „Wir müssen für die Übergangszeit die Versorgungssicherheit für die Fluggesellschaften herstellen“, bestätigt FMG-Pressesprecher Ingo Anspach. Der Airport-Betreiber sei in einigen Fällen Vertragspartner der Airlines und verantwortlich, dass der Betrieb reibungslos läuft. Der Vertrag mit Aviapartner solle länger als ein Jahr laufen.
Mit dem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs ist die juristische Auseinandersetzung nicht beendet. Es muss noch in der Hauptsache verhandelt werden. „Das kann noch lange dauern. Ein Termin ist noch nicht festgesetzt“, erklärt Marc Losch, der Junior-Chef des Unternehmens und Leiter des operativen Geschäfts am Flughafen. Er hat inzwischen eine Wohnung in Erding gemietet.
Er sieht den Ausgang des Verfahrens nach der Entscheidung im Eilverfahren optimistisch, doch die juristische Hängepartie sei nicht zufriedenstellend, meint er: „Wir streben eine außergerichtliche Einigung mit Aviapartner an. Wenn diese möglich ist, haben alle Beteiligten schneller Rechtssicherheit.“
Zu weiteren juristischen Schritten mag sich Oliver Fortunato, der Aviapartner-Betriebsleiter am Flughafen, nicht äußern. „Wir machen unsere Arbeit weiter. Kein Mitarbeiter wurde entlassen, und das haben wir auch nicht vor“, so Fortunato.
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