Burgharting - Lange hat die alte Fahne der ehemaligen Freiwilligen Feuerwehr Burgharting ein Schattendasein gefristet. Jetzt ist das Schmuckstück aus dem Jahr 1923 für viel Geld restauriert worden.

© Foto: Lang
Altes Schmuckstück in neuem Glanz: Wirt Karl Forster mit Vorsitzendem Richard Stuckenberger, Kassierer Martin Strobl und Chronist Andreas Bauer (v. l.) kümmerten sich um die Restaurierung der alten Burghartinger Feuerwehrfahne.F: Lang
Bei Fronleichnamsprozessionen, an Kriegerjahr- und Volkstrauertagen, Beerdigungen und anderen feierlichen Anlässen soll sie nun wieder zu Ehren kommen.
Premiere wird am Sonntag, 12. September, um 10 Uhr sein. Denn da wird der Festgottesdienst gefeiert, bei dem die Feuerwehrfahne im Mittelpunkt steht und wieder geweiht wird. Anschließend ist gemeinsames Mittagessen im Gasthaus Forster und die Frauengemeinschaft lädt nachmittags noch zu Kaffee und Kuchen ein.
Mit einem „bisserl säubern“ war die Sache aber nicht getan. Die Fahne war so arg zerschlissen, dass sie von Profis restauriert werden musste. Strobl schlug deshalb vor, das nötige Geld bei den Einwohnern in und um Burgharting zu sammeln. Er und Forster machten sich auf den Weg und ernteten Begeisterung bei nahezu allen Haushalten. So kamen gute 4000 Euro zusammen.
Die Klosterschwestern von Aiterhofen bei Straubing wurden schließlich beauftragt mit den Spendengeldern das Fahnentuch, die Stange mit Spitze und die dazugehörigen Fahnenbänder fachmännisch zu restaurieren. Dies wurde vergangenen Dezember vollendet. Seither befindet sich die Fahne im neuen Glanz im Gasthaus Forster und kann dort von allen Bürgern besichtigt werden.
Den großzügigen Spendern war es wichtig, dass "ihre" Fahne auch im Ort aufbewahrt wird. Und die komplette Vorstandschaft der Kirchberger Wehr war sich einig, dass diesem Wunsch auch entsprochen wird. (mel)
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