Erding - Am Kreiskrankenhaus Erding gibt es jetzt einen urodynamischen Messplatz – den einzigen im gesamten Landkreis.

Dr. Michael Krauth ist Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Kreiskrankenhaus.
Obwohl jährlich vier Millionen Frauen davon betroffen sind, gehören Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden nach Erektionsstörungen und Geschlechtskrankheiten zu den Tabuthemen in der Medizin. Laut einer von Women’s Health Coalition e.V. 2006 initiierten Studie nehmen nicht einmal die Hälfte der Betroffenen ärztliche Hilfe in Anspruch, sondern versuchen, alleine zurecht zu kommen. Dabei ist, so verlautet aus dem Krankenhaus, die Medizin heute weit genug fortgeschritten, dass vielen Patientinnen geholfen werden kann. Erster Schritt hierbei sei zu diagnostizieren, welche Form von Harninkontinenz vorliegt.
Die Entscheidung, ob Beckenbodengymnastik, eine medikamentöse Therapie oder eine Operation der richtige Weg sind, kann ebenso wie die individuelle Operationsmethode von einem Expertenteam festgelegt werden. Das werde dabei, so die Pressestelle des Kreiskrankenhauses, bei jeder Patientin individuell gemacht. (red)
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