Erding - Zum Wintersemester bieten sich Handwerksmeistern neue Chancen. Sie können ein Hochschulstudium beginnen. Auch die private Fachhochschule in Erding bietet Studiengänge an.

Ein Händedruck zur Begrüßung: Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (l.) und FH-Präsident Christian Werner. foto: nie
Ein dickes Lob kam am Freitag von Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch bei seinem Besuch in der Erdinger Fachhochschule (FH) für angewandtes Management: „Die private FH ist der Leuchtturm neben den beiden Elite-Universitäten in München.“
Mit neuen, innovativen Studiengängen, die staatliche Hochschulen gar nicht anbieten könnten, habe sich die FH viel Anerkennung und einen guten Ruf erworben, betonte Heubisch weiter.
Diesen Erfolgskurs will die FH in Erding durch neue Aktivitäten ausbauen. So sollen ab dem Wintersemester auch Handwerksmeister, die kein Abitur, aber eine dreijährige Berufserfahrung haben, an der FH studieren können.
Gerade für dieses Projekt hat Heubisch heuer den Grundstein gelegt. "Wir brauchen mehr Praktiker unter den Studierenden“, so Heubisch.
Werner warnte, dass eine Studienberechtigung nicht automatisch eine Studienbefähigung sei. Er bietet als Einstieg Coaching-Gespräche an. „Wir möchten wissen, warum ein Interessent studieren möchte, wie motiviert er ist, welches Ziel er hat und ob er das Studium mit seiner Lebenssituation vereinbaren kann. Wir sehen uns hier auch in der Rolle des Dienstleisters“, so Werner. Aber es gebe bereits positive Rückmeldungen. Zum Wintersemester werden die ersten Meister wohl ihr Studium aufnehmen. (nie)
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