Eibach - Während manche Politiker eine Frauenquote fordern, will die Eibacher Wählergemeinschaft für den Stadtrat eine "Benimmquote".

Die Stadtverwaltung in Schutz genommen hat Vizebürgermeister Johann Haberstetter (r.). prä
Im Dorfener Stadtrat wird „gegeneinander gearbeitet". Das hat der Vorsitzender der Eibacher Wählergemeinschaft (EWG), Christian Unterreitmeier, bei einer Veranstaltung seiner Gruppierung festgestellt.
„Die ersten zwei Jahre nach der Kommunalwahl war die Stadtratsarbeit von Aufbruchsstimmung geprägt“, so Unterreitmeier. Jetzt bekämpfe man sich wiede mehr.
Auch für die Stadtverwaltung gab es einen Rüffel. Als Bürger müsse man sich hin und wieder fragen, „wer der Chef in Dorfen ist“. Im Stadtrat würden Beschlüsse teilweise aufgrund einseitiger Infos gefällt. „Da muss ein ordentliches Wort mit Verwaltung gesprochen werden“, forderte Unterreitmeier. Er appellierte an die beiden EWG-Räte, Vize-Bürgermeister Johann Haberstetter und Wolfgang Lanzinger, dass „dagegen entschieden vorgegangen wird“
Verwaltung und die Bürgermeister arbeiteten nicht schlecht, sagten Haberstetter und Lanzinger zu dem Vorwurf. Die Realisierung eines Projektes, wie etwa das Gewerbegebiet Süd-West, „ist ein Drama, ein wirkliches Fiasko“. Das liege vor allem daran, „weil uns die Regierung von Oberbayern ständig Prügel unter Füße wirft“. (prä)
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.
Facebook 'Like Box' wird geladen...





Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.