Taufkirchen - Ein Bürger aus Moosen gibt nicht auf. Er will in seiner Anwohnerstraße einen Gehweg haben. Die Gemeinde sagt nein.
Mehrfach schon ist Alfons Mooser bei der Gemeinde Taufkirchen mit seiner Forderung nach einem Gehweg in seiner Anwohnerstraße am Hammerweg vorstellig geworden. Sollte sein Antrag dazu erneut keinen Erfolg haben, „bin i wieder zu 100 Prozent da“, kündigte der Moosener im Bauausschuss des Gemeinderates an.
Der Antragsteller pocht auf die Erstellung eines Gehweges entlang des etwa 70 Meter langen Hammerwegs. Der sei nur teilweise fertig gestellt. „Der muss baut werden, weil’s im Kaufvertrag steht“, ereiferte sich Mooser. Weil die Straße jetzt auch am Vilstal-Radlweg angeschlossen sei, würden den Weg mehr Leute nützen. Mooser erhob zudem eine Anschuldigung, wohl gegen eine Nachbarin. „De Frau hod mia Eisenstangen nei g’haut“, beschrieb er die Situation in einer Grünfläche am Hammerweg.
Karl Liebl (Einigkeit Moosen) gab zu bedenken, dass es am Hammerweg nur drei Anlieger gebe und dort sonst mit dem Auto niemand fahre. „Da kommt’s doch z’recht“, meinte er in Richtung Antragsteller. Beschlossen wurde den Gehweg mit einer Kiesdecke und Randstein herzustellen. Liebl stimmte dagegen. (prä)
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