Erding - Eine positive Wahlnachlese und das Mobilmachen für das Volksbegehren zum Nichtraucherschutz standen im Mittelpunkt der Kreisversammlung von Bündnis 90/Die Grünen im Hotel Henry.

Unterstützen das Volksbegehren für besseren Nichtraucherschutz (v. l.): Stephan Glaubitz, Stefan Gentschew, Monika Wenger, Hanna Ermann, Helga Stieglmeier, Günther Kuhn und Jane Clouston. foto: oldach
Mit 12,72 Prozent der Stimmen haben die Grünen bei der Bundestagswahl Ende September im Vergleich zu 2005 im Landkreis Erding 3,7 Prozent zugelegt. „Es ist ungewöhnlich, dass wir in einigen Wahlkreisen mehr Erst- als Zweitstimmen bekommen haben“, erklärte Helga Stieglmeier. Erfreut war die Vorstandssprecherin vor allem über die Zuwächse im östlichen Landkreis. „Lengdorf ist bisher eine grüne Diaspora gewesen. Jetzt haben wir 22 Prozent der Erst- und 19,9 Prozent bei den Zweitstimmen erreicht“, freute sie sich. Auch in Inning am Holz habe man mit 10,12 Prozent der Erststimmen „einen gigantischen Zuwachs“ verzeichnet.
Stark machen wollen sich die Grünen für einen besseren Nichtraucherschutz in Bayern, den die ÖDP initiiert hat. Sie unterstützen das überparteiliche Bündnis auch mit einer gemeinsamen Werbung. So soll nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen, sondern mit einem gemeinsamen Stand auf die Eintragungsfrist von Donnerstag, 19. November, bis Mittwoch, 2. Dezember, in den Rathäusern der Gemeinden hingewiesen werden. (do)
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