Erding - Die Isental-Autobahn wird eines Tages nicht nur deutlich mehr Verkehr durch die Region rollen lassen, es könnten auch Gelder des Wirtschaftsministeriums fließen.
Das hat Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand den Kreisen Erding, Ebersberg, München, Mühldorf und Altötting in Aussicht gestellt.
In dem Schreiben an die Landräte, das unserer Zeitung vorliegt, beschwört Hillenbrand nicht nur „erhebliche Entwicklungschancen“, sondern auch „weitgreifende Herausforderungen“ für die an der A 94 gelegenen Regionen herauf. Er regt daher eine interkommunale Zusammenarbeit an. „Kooperation und Vernetzung der Akteure vor Ort können entscheidend dazu beitragen, die räumlichen Entwicklungen so zu steuern, dass Ihr Raum bestmöglich profitiert“, schreibt der Regierungspräsident. Daher sei es wichtig, schon jetzt die Wirkungen zu ermitteln, die sich durch den Autobahnbau „wahrscheinlich ergeben“.
Bei Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hat Hillenbrand bereits vorgefühlt. Er soll sich aufgeschlossen gezeigt haben. Eine Voraussetzung für den Fluss staatlicher Mittel ist nach den Worten Zeils, dass der Impuls von den Kommunen und Landkreisen ausgeht und diese sich an der Finanzierung der Förderprojekte beteiligen.
Die Regierung von Oberbayern wird im September beziehungsweise im Oktober ein Treffen arrangieren, an dem neben den Landräten auch Vertreter aus Unterfranken teilnehmen werden, um von den dort gemachten Erfahrungen zu berichten.
(ham)
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