019.01.09|Lkr. Erding|Lkr. Erding|
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Berglern - Die Nachbarschaftshilfe hatte im vergangenen Jahr 251 Einsätze. Andreas Hilden wurde als Vorsitzender bestätigt.

Bewährtes Führungsteam (v. l.): Jacqueline Müller, Kathrin Brauner-Bodenberg, Andreas Hilden, Heike Schwaiger, Heinrich Bauer, Katharina Waitzenauer Christine Hainz und Stefan Schnitzler. foto: seidel
Der Bedarf an sozialen Dienstleistungen steigt und beweist damit die Notwendigkeit der Nachbarschaftshilfe Berglern. Das machte 2008 zum Rekordjahr. Beim Mitgliederstand sei das Niveau von 2007 wieder erreicht worden, berichtete Vorsitzender Andreas Hilden in der Jahreshauptversammlung in der Sportgaststätte Berglern. Trotz zweier Austritte und einem Wegzug, verfügt die Nachbarschaftshilfe Berglern wieder über 66 Mitglieder, davon sind 49 Aktive.
Seit dem vergangenen Jahr ist das Angebot – von Fahrdienst über Haushaltshilfe bis zur Pflege – auch in Langenpreising und Wartenberg verfügbar. Bei insgesamt 251 Einsätzen wurden 1913 Arbeitsstunden erbracht und 427 Kilometer gefahren.
Besonders stolz ist Hilden, dass kein einziges Hilfsersuchen abgelehnt wurde. Dazu kommen beispielsweise die Sammlung der Christbäume, oder die Beteiligung am Adventsmarkt. Zudem verteilte der Verein Überraschungseier an alle Kindergärten in der Verwaltungsgemeinschaft, leistete Sachspenden für die Tafel und bot eine Informationsveranstaltung für pflegende Angehörige an. Aus dem Zuhörerkreis sei ein regelmäßiges Treffen initiiert worden, bei dem sich Betroffene austauschen können.
Eine wesentliche Änderung werde die Einführung des neuen Logos sein, in dem die Gemeindewappen, Berglerns, Langenpreisings und Wartenbergs eingearbeitet werden. Noch haben nicht alle Gemeinderäte zugestimmt.
Bürgermeister Herbert Knur dankte für die gute Arbeit. Diese sei unauffällig für den, der sie nicht braucht, und effizient für jene, die der Hilfe bedürfen. Nicht zuletzt leiste die Nachbarschaftshilfe mit 1913 ehrenamtlichen Arbeitsstunden weit mehr, als eine angestellte Vollzeitkraft aufbringe. Besonders begrüßte Knur die Zusammenarbeit in allen drei Gemeinden. „Dies hätte früher, vor 20 oder 30 Jahren nicht funktioniert“, lobte er.
Als Wahlleiter hatte Knur lediglich eine Sorge, nämlich Andreas Hilden zu einer weiteren Kandidatur zu überreden. Obwohl außerhalb Berglerns berufstätig und zeitlich stark eingespannt, fand sich Hilden dazu bereit. Neu ist die Einsatzleiterin Heike Schwaiger aus Wartenberg. (gse)
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