Eibach - Die aktuelle Diskussion um ein Parkdeck am Bahnhof und der Mega-Dauerbrenner Jakobmayer-Saal waren die beherrschenden Themen beim Infoabend der EWG in Eibach.

Informationen aus dem Stadtrat gaben Vize-Bürgermeister Hans Haberstetter und Kulturreferent Wolfgang Lanzinger (2. und 3. v. r.) vor EWG-Mitstreitern ín Eibach.
Der neue Vorsitzende Christian Unterreitmeier hat am Freitagabend dazu aufgerufen, sich trotz Politikfrust aktiv in der Gemeinde zu engagieren.
Bei der Parkdeck-Diskussion sei es „turbulent zugegangen“, berichtete EWG-Stadtrat und Vize-Bürgermeister Johann Habersetter. Da hätte mehr Information im Vorfeld von der Stadtführung kommen können. Die beste Lösung sei es, die Parknot am Bahnhof mit einem Parkhaus auf dem Areal des alten Streibl-Lagerhaus zu realisieren, sagte Haberstetter. Dies habe den Vorteil, dass es im Unter- und Erdgeschoss auf Ebene der Bahnhofsstraße angefahren werden könnte. Und vor allem sei eine spätere Erweiterung um ein Stockwerk möglich. Damit würden etwa 200 Parkplätze geschaffen. Die Kosten dafür schätzte Haberstetter auf rund zwei Millionen Euro. Als Zuschuss gebe es 70 Prozent.
Optimistisch ist seit Jahren der zweite EWG-Stadtrat, Kulturreferent Wolfgang Lanzinger, dass es mit dem Jakobmayer-Saal vorwärts geht. Heuer müsse die Maßnahme aber auf alle Fälle beginnen, betonte der Kulturreferent. Die Regierung von Oberbayern habe bereits gedroht, die Zuschüsse zu streichen. Einen Verlust staatlicher Förderungen könne sich die Stadt aber nicht leisten.
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