Fraunberg/Langenpreising - Der Gemeinderat Fraunberg hat geschlossen dafür votiert, Dr. Markus Brautsch, von der Hochschule Amberg-Weiden, mit der Erstellung eines gemeinsamen Klimaschutzkonzeptes für Fraunberg, Langenpreising, Wartenberg und Berglern zu erstellen.
Dazu werden alle Häuser der Gemeinden analysiert. Anschließend werden die Ergebnisse ausgewertet und eine so genannte Energieeffizienzsteigerung geprüft, um dann einen Maßnahmenplan zu erstellen. Brautsch könnte dabei „der Türöffner für eine schnelle Umsetzung sein“, erklärte Bürgermeister Hans Wiesmaier in jüngster Sitzung des Gemeinderats.
Die Hochschule habe Zugriffe auf Werte von Kaminkehrern, der Förderung von Solaranlagen und des Vermessungsamtes. Daraus könne eine Hochrechnung für Kosten erstellt werden. Rat Michael Nett erkundigte sich „inwieweit die Ergebnisse öffentlich gemacht werden“. Wiesmaier erklärte, dass es sich um eine Gesamtbetrachtung handle. „Ich mache mir keine Sorgen um den Datenschutz.“ Rat Raphael Hackl bestärkte das Vorhaben. Es sei nicht zu früh sich Gedanken über ein Klimakonzept zu machen. „Die regenerativen Energien kommen vom Land. Da kommt also was auf uns zu. Deshalb ist es wichtig ein Konzept zu haben.“
Federführend in der Verwaltung ist dabei Wartenberg. Die Kosten von 64 260 Euro werden je nach Einwohnerzahl unter den Mitgliedern aufgeteilt. Für Fraunberg bedeutet das Ausgaben in Höhe von 5646 Euro.
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