Dorfen - Der bekannte Dokumentarfilmer und Autor Dieter Wieland war am Donnnerstagabend Gast in der Großveranstaltung der A94-Gegner. Er bat die Dorfener, den Kampf gegen "den Wahnsinn" nicht aufzugeben.

Dieter Wieland beschrieb das Isental wie in einer Liebeserklärung. Foto: Weingartner
Fast flehentlich forderte Wieland die Gegner der Isental-Autobahn auf: „Sie müssen weitermachen, dürfen nicht hinschmeißen“, das wertvolle Stück Heimat und Kulturlandschaft Isental vor der Zerstörung zu bewahren. Kein Wunder, gab er doch eine so noch nie gehörte Liebeserklärung an das Isental ab und zollte den Kämpfern gegen die Zerstörung desselben viel Lob.
Der 72-Jährige drehte 1981 unter anderen den Film „Die Isen“ im Rahmen seiner BR-Fernsehreihe „Topographie“. Im Streibl-Saal ließ er mit ruhiger, melancholisch klingender Stimme keinen Zweifel, dass er den Bau der A94 durch das Isental ablehnt. Von der Zerstörung dieser „wahnsinnig schönen Körperlandschaft“, das unglaubliche Tal mit der gemütlich fließenden Isen als „Wassersymphonie“, wären alle betroffen.
Wieland schloss unter viel Beifall mit der ironischen Anmerkung: „Es ist eine ganz glückliche Zeit, es könnte sein, dass das Geld ausgeht.“ (prä)
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