Langenpreising - Mit einem Zertifikat weisen Zimmerer im Landkreis selbstbewusst auf ihre Qualitätsarbeit hin.

Mit vier Sternen in der höchsten Stufe (v. l.): Josef Mayer (Walpertskirchen), Rupert Huber (Huber und Kroh, Moosinning), Ludwig Berger (Karlsdorf), und Innungsobermeister Georg Lippacher (Ottenhofen). Foto: Kuhn
Es ist die Antwort des Zimmererhandwerks auf die Aufweichung des Meistertitels: Viele Betriebe unterziehen sich einer Zertifizierung durch eine unabhängige Gesellschaft mit Sitz in Berlin und erwerben das Qualitätssiegel „Meisterhaft“ mit drei oder vier Sternen. Um dieses Schild neben den Büroeingang hängen zu dürfen, muss sich der Betrieb zu Fortbildungsmaßnahmen verpflichten.
Kontinuität bei diesem System bietet die Pflicht zur Nach-Zertifizierung nach zwei Jahren. Nachzuweisen seien dafür umfassende Qualifikationen in allen Sachgebieten, geht aus einer Pressemitteilung der Innung hervor. Das macht eine Menge Arbeit, die Innungs-Obermeister Georg Lippacher aus Ottenhofen bei der Innungsversammlung in Langenpreising ausdrücklich würdigte.
Bürgermeister Peter Deimel und stellvertretender Landrat Fritz Steinberger hoben in ihren Grußworten den Wert einer guten Ausbildung hervor, wobei der Gemeindechef auch auf negative Erfahrungen in den USA verweisen konnte. Ein Fehlen des Meisterbriefs führt nach den Worten aller Redner in immer mehr Fällen zu Pfusch. „Wir müssen uns unterscheiden von Garagen-, Wald-und-Wiesenzimmerern“, forderte Lippacher daher.
Ausgezeichnete Betriebe
Vier Sterne erhielten Ludwig Berger (Karlsdorf), Huber & Kroh (Moosinning), Georg Lippacher (Ottenhofen) und Josef Mayer (Walpertskirchen).
Drei Sterne bekamen Anton Anzinger (Eitting), Franz Baumgartner (Großstürzlham), Peter Deischl (Zeilern), Dengl Holzbau (Großkatzenbach), Georg Eichinger (Kalling), Franz Grundner (Burdberg), Hans Hagl (Grüntegernbach), Sebastian Haindl (Grucking), Georg Haslberger (Landersdorf), Dondl und Wagner (Buch am Buchrain), Franz Leitsch (Langenpreising) Osterloher GmbH (Niedergeislbach) Josef Stehbeck (Wasentegernbach), Anton Schlehhuber (Mauggen), Andreas Stöger (Burgrain), Stuckenberger Gmbh (Sulding), Zimmermann und Fröschl (Hörlkofen), Georg Wimer (Karlsdorf), Michael Hohenbrunner (Tading), und Georg Wimmer (Buchschachen). Mit einem „Haken“ versehen wurde die Grabrucker GmbH aus Thal.
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