Flughafen - Für die Entwicklung der Region und Bayerns ist der Ausbau des Münchner Flughafens entscheidend. Das meinten gestern die mächtig investierende Lufthansa und Behörden-Vertreter.
Die Lufthansa glaubt an den Standort im Erdinger Moos und möchte die Entwicklung vorantreiben im Interesse der Region und Bayerns. „Das geht aber nur mit dem Ausbau. Wir sind an der Kapazitätsgrenze, können die Nachfrage nicht mehr bedienen und produzieren Warteschleifen“, erklärte gestern Thomas Klühr als Vertreter der größten deutschen Fluggesellschaft im Anhörungsverfahren zum Bau der dritten Start- und Landebahn.
Weiter erklärte Klühr im Ballhausforum in Unterschleißheim, dass die Lufthansa in den letzten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag am Standort München investiert habe, beispielsweise mit dem Bau des neuen Terminals zusammen mit der Flughafen München GmbH (FMG) und dem neuen Schulungszentrum in Schwaig für die Ausbildung von Kabinenpersonal und Piloten. Bei diesem Kurs solle es bleiben. Das sei jedoch nur möglich mit der dritten Bahn und 120 Flugbewegungen pro Stunde.
Nachdem einige Vertreter von Verbänden nicht zur Anhörung erschienen waren, bekam Georg Kölbl von der Bundesvereinigung gegen Fluglärm ausgiebig Zeit für die Darstellung seiner Argumente. So bemängelte er, dass die Fluglärmkommission nur einmal jährlich tage. „Das ist zu wenig. Außerdem wurde die Kommission nicht ausführlich über die Ausbaupläne informiert“, kritisierte er.
Uwe Büchner von der Regierung von Oberbayern erklärte, das müsse er mit dem Vorsitzenden Herbert Knur ausmachen. „Wir sind da nicht zuständig. Ich habe auch den Eindruck, dass der Vorsitzende Manns genug ist, das zu bemängeln, wenn die Unterlagen nicht ausreichen. Das ist kein Thema bei der Planfeststellung“, so Büchner. FMG-Geschäftsführer Walter Vill führte aus, die Kommission sei jederzeit ausführlich informiert worden, habe alle Unterlagen bekommen und „hat auch eine
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