Erding - Die Kreismusikschule sieht sich zunehmenden Terminproblemen wegen Nachmittagsschulunterricht gegenüber.
Erding - 23 von den 26 Städten, Märkten und Gemeinden nahmen an der Mitgliederversammlung der Kreismusikschule (KMS) am Mittwoch teil. Das dokumentiere das „hohe Interesse“ an der KMS, sagte Landrat Martin Bayerstorfer, der aus dem Leitbild der Bildungsreinrichtung zitierte. Die Musikschule vermittle und bewahre „kulturelle Identität“, schlage Brücken zu anderen Kulturkreisen.
Der ausgeglichene KMS-Haushalt 2010 wird in den Einnahmen und Ausgaben auf je rund 2,5 Millionen festgesetzt. Bayerstorfer informierte über eine höhere Selbstbeteiligung bei anfallenden Kosten. Künftig müsse die KMS bei Reparaturen 5000 Euro selbst finanzieren (früher waren es 2500 Euro). Was über diese Summe hinausgehe, übernehme aber nach wie vor der Landkreis.
Ein juristisches Problem stellten die Notenkopien dar, sagte Loechle. Man müsse einen Lizenzvertrag mit den Musikverlagen abschließen, um überhaupt noch für den Unterrichtsgebrauch kopieren zu dürfen. Die Musikschule zahle dann 15 Euro jährlich pro Schüler an die Verwertungsgesellschaft der Verlage. (vev)
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