Dorfen/Heldenstein - Ungewöhnliche Einigkeit bei der A 94. Der gestrige Baubeginn des Autobahnteilstücks zwischen Heldenstein und Ampfing ist nicht nur von Innenminister Joachim Hermann, sondern auch von den Gegnern der Isentaltrasse begrüßt worden.

Auch die A 94-Gegner können dem Autobahnteilstück „aus ganzen Herzen zustimmen“, so Heiner Müller-Ermann, der Sprecher der Aktionsgemeinschaft gegen die Isentalautobahn. Denn der Abschnitt Ampfing – Heldenstein wird unter Einbeziehung der B 12 gebaut – das was die Aktionsgemeinschaft seit 33 Jahren fordere, werde hier vorbildlich verwirklicht. „Man fragt sich erneut, warum dies nicht auch auf dem weiteren Weg nach München möglich sein soll? Denn nur so erhalten die Anwohner auch Lärmschutz. Würde die A 94 nicht auf der B 12 verlaufen, hätten die Ampfinger weiterhin den Verkehrslärm der B 12, auf der ja eine hohe Belastung bleibt, heißt es in einer Pressemitteilung. (ar)
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