Pastetten - Die Standortsuche für die Kümmerniskapelle und Theorien zur Gewerbeansiedlung waren am Sonntag Themen der Wagen beim Pastettener Faschingsumzug.
Sechs bunt geschmückte Wagen schlängelten sich am Sonntag mit lauter Partymusik und Nebel beim Pastettener Faschingsumzug durch den Ort. Es regnete Konfetti und Guttis auf die rund 200 Narren am Straßenrand. Mit warmen Jacken und Mützen ausgestattet, ließen sie sich vom Schmuddelwetter die Faschingsgaudi nicht verderben.
Einen der größten Wagen hatten die Pastettener Burschen. Sie machten Werbung für ihre Feier zum 100. Geburtstag im Mai – mit einer überdimensionalen Kerze aus roten Biertragln und Plakaten der Festveranstaltungen. Werbung machten auch die Oberschwillacher. Passend zum Maibaum, den sie heuer aufstellen, lautete ihr Motto „Oberschwillacher Wilde Zeiten“. Im kunterbunten VW-Bus-Wagen brachten Hippies Frieden und Flower Power nach Pastetten.
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Traditionell blieb auch die Kommunalpolitik nicht verschont. Die „zwei (Schein-) Heiligen Freibachbrüder“ chauffierten eine mobile Kümmerniskapelle durch den Ort und nahmen die Suche nach einem Standort für das Kirchlein auf die Schippe. „Ob Kapelle groß oder klein – Nicht am Freibach, nein, nein, nein“ und „Oh Gott, Oh Gott – ein Hüh, ein Hott. Lasst sie dort am alten Ort“ stand auf ihrem Wagen.
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