Dorfen - Der Sozialverein Dorfener Notgroschen hatte es erstmals mit Internetbetrug zu tun, berichtete der wieder gewählte Vorsitzende Werner Hartmann in der Jahreshauptversammlung. Die bewährte Führung wurde in den Ämtern bestätigt.

Noch drei Jahre will der Vorsitzende Werner Hartmann (3. v. l) das Notgroschen-Team führen. Vizebürgermeister Johann Haberstetter (r.) lobte das Sozialengagement. Foto: Weingartner
Aufgabe des Vereins ist es in Not geratene Dorfenern möglichst schnell und unbürokratisch Hilfe in Form eines zinslosen Darlehens oder einer Schenkungzu gewähren. Hierzu habe es 2009 drei Anfragen gegeben, informierte Hartmann. Es sei aber nur zu einer Auszahlung gekommen.
Auf der Versammlung wurden auch Satzungsänderungen beschlossen. Danach wird der Vorstand künftig nicht mehr jährlich, sondern alle drei Jahre gewählt. Für diesen Zeitraum wurde Hartmann als Vorsitzender bestätigt, kündigte aber gleichzeitig seine „letzte Amtszeit“ an.
Die Spendenbereitschaft sei weiter sehr gut und höher als in den letzten Jahren, freute sich Kassierer Dieter Sauer. Es habe sogar eine anonyme Spende über 1000 Euro gegeben. Auf dem Hilfskonto des „Notgroschen“ seien derzeit rund 6000 Euro.
Der Soziale Kleiderladen im Gemeindehaus neben der Tafel ist in Dorfen etabliert, wie alleine über 2200 abgegebene Erwachsenenkleidungsstücke belegen (je ein Euro). Georgine Deierer betreut als Leiterin mit enormen Aufwand diese Einrichtung. Sie bietet Bürgern bestens erhaltene Kleidung, Schuhe, Ranzen und Spielzeug. Kindersachen werden kostenlos abgegeben. Kunden seien vor allen alleinerziehende Mütter und Großfamilien. Vizebürgermeister Johann Haberstetter lobte die Arbeit des Notgroschens als herausragendes Engagement und dankte im Namen der Stadt. (prä)
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