Flughafen/Erding - Die Erdinger CSU-Kreistagsfraktion fordert die Staatsregierung auf, die Umwandlung von Oberpfaffenhofen zu einem Zivilflugplatz für Kleinflieger zu respektieren.
Ein entsprechender Vorstoß soll im Kreisausschuss für Struktur, Verkehr und Umwelt beraten werden.
Dass die Staatsregierung ihren Beschluss, den Sonderflughafen als Vorbehaltsfläche für Kleinflieger ins Landesentwicklungsprogramm aufzunehmen, zurückgenommen hat (wir berichteten), sei nicht nachvollziehbar, sagte Knur.
„Es entsteht der Verdacht, dass die ablehnende Haltung der Landeshauptstadt und einiger betroffener Gemeinden dafür maßgeblich sind.“
Den Menschen im Kreis Erding, die wesentlich mehr Fluglärm ertragen müssten und auch noch eine dritte Startbahn vor die Nase gesetzt bekommen sollen, sei es nicht vermittelbar, dass die Landeshauptstadt München und deren Umland als Hauptnutznießer des Flughafens nicht bereit ist, vergleichsweise niedrige Belastungen hinzunehmen. (pir)
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