Moosburg - Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) haben bei der Gedenkfeier zum Antikriegstag am Donnerstag die weltweiten Rüstungsausgaben vehement kritisiert.

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Ein Kranz für die Kriegsopfer: DGB-Kreisvorsitzender Guido Hoyer bei der Gedenkfeier in Oberreit. foto: kuhn
1,24 Billionen Euro Rüstungsausgaben weltweit kritisierte Christoph Frey, Vorsitzender des DGB in der Region München: „Waffen schaffen keinen Frieden, keine Demokratie, keine Sicherheit, und keine Gerechtigkeit. Das zeigt sich in Afghanistan jeden Tag.“
Auch Hoyer kritisierte die Rüstungsausgaben. Mit den Geldern für 60 Airbus A 400M könnten 7154 Kindergärten mit je vier Gruppen installiert werden. Die Folgen einer solchen Politik skizzierte er mit den Worten eines Schweizer Publizisten: „Die Goldberge steigen im Westen, die Leichenberge im Süden.“
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