008.03.10|Lkr. Freising|Lkr. Freising|
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Moosburg - Haufenweise giftige Abfälle sind den Behörden in Moosburg gemeldet worden. Den Verursacher verurteilte das Amtsgericht zu einer Geldstrafe.
Im Auftrag seiner Familie räumte der 27-jährige AngeklagteWohnungen und Keller leer, um die Abfälle zu horten. Sein Verhalten meldete ein Nachbar den Behörden. Ein 53-jähriger Mitarbeiter der Staatlichen Akademie für Ernährung und Forsten begutachtete am 1. September 2009 das Gelände, auf dem sich neben Schrottautos und Autoreifen sechs Kfz-Batterien, eine davon aufgeplatzt, ein 100 Liter Kanister mit einem Öl-Wasser-Mix, ein alter Röhren-Fernseher, Kühlschränke und Bauschutt stapelten.
Beim zweiten Besuch des 53-Jährigen zwei Wochen später hatte sich auf dem Gelände noch immer nichts getan. Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten deshalb vor, gefährliche Abfälle gelagert zu haben. Der 27-Jährige erklärte vor Gericht, die Abfälle lediglich für kurze Zeit zwischengelagert zu haben.
Richter Jakob Wanderer bezweifelte, dass die Abfälle tatsächlich nur für einen übersichtlichen Zeitraum zwischengelagert wurden: Es spross bereits Unkraut zwischen dem Unrat hervor. Dem Angeklagten riet Wanderer zu einem Geständnis. Der 27-Jährige besann sich darauf: „Ich sehe ein, das war ein Fehler. Das mache ich nie wieder.“ Der Urteil des Richters fiel entsprechend milde aus. Der Angeklagte erhielt eine Geldstrafe von 1750 Euro.
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