Moosburg - Haufenweise giftige Abfälle sind den Behörden in Moosburg gemeldet worden. Den Verursacher verurteilte das Amtsgericht zu einer Geldstrafe.
Im Auftrag seiner Familie räumte der 27-jährige AngeklagteWohnungen und Keller leer, um die Abfälle zu horten. Sein Verhalten meldete ein Nachbar den Behörden. Ein 53-jähriger Mitarbeiter der Staatlichen Akademie für Ernährung und Forsten begutachtete am 1. September 2009 das Gelände, auf dem sich neben Schrottautos und Autoreifen sechs Kfz-Batterien, eine davon aufgeplatzt, ein 100 Liter Kanister mit einem Öl-Wasser-Mix, ein alter Röhren-Fernseher, Kühlschränke und Bauschutt stapelten.
Beim zweiten Besuch des 53-Jährigen zwei Wochen später hatte sich auf dem Gelände noch immer nichts getan. Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten deshalb vor, gefährliche Abfälle gelagert zu haben. Der 27-Jährige erklärte vor Gericht, die Abfälle lediglich für kurze Zeit zwischengelagert zu haben.
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