Landkreis - Schon zehn Fälle sind dem Freisinger Tagblatt bekannt, die vom „Bundesanzeiger für Bestattungen“ aus Berlin aufgefordert wurden, 198 Euro für eine nicht in Auftrag gegebene Todesanzeige zu zahlen.

© Lehmann
Mit diesem Schreiben, das Gabriele Großsteiner-Wimmer hier zeigt, will die Firma aus Norddeutschland von Trauernden 198 Euro für Internet-Todesanzeigen einfordern, die ohne Wissen der Hinterbliebenen eingestellt wurden. Die Polizei ermittelt bereits.
Die Firma veröffentlicht Todesanzeigen im Netz und schickt den Hinterbliebenen anschließend ein Schreiben, das aussieht wie eine Rechnung und sich über 198 Euro beläuft. Dabei haben die Trauernden gar keine Leistung bestellt - sie erfahren von der Anzeige erst, als sie den Briefumschlag öffnen.
Polizeichef Anton Hemmer bittet alle Betroffenen, sich bei der Polizei zu melden und gegen die dubiose Firma Anzeige zu erstatten. Die Ermittlungen seien bereits angelaufen.
Karte wird geladen...

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.