018.07.10|Lkr. Freising|Lkr. Freising|
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Moosburg - Die Premiere des Festspiels Moosburg ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Sogar den Wettergott hatten die Veranstalter auf ihrer Seite - allerdings nur bei der Premiere.

Es sind Szenen wie diese, die im Gedächtnis bleiben: wie die allegorische Figur der „Zeit“ auf einer Schaukel hin und her schwingt, wie die „Zeit“ kopfüber Akrobatik-Kunststückchen vorführt, wie Benediktas klare, helle Stimme über den „Plan“ schallt. Drei Jahre lang hat sich die Stadt Moosburg auf diesen Tag vorbereitet: Am Freitag ging die Premiere zu „Die verbotene Stadt“ in einer Adaption von Regisseur Jochen Servatius auf dem „Plan“ über die Bühne. Promiauflauf inklusive.
Saßen Politik und Geistlichkeit auf den Tribünen zusammen, waren Vogtei und Stift St. Kastulus auf der Bühne meilenweit voneinander getrennt. Auf die heutige Zeit übertragen verbietet ein Stadtpfarrer dem Bürgermeister das Regieren. „Wunderbarer Theaterstoff“, hatte der Regisseur einmal gesagt.
Gut verzichten hätten die Veranstalter dagegen auf den Regen können - fielen die ersten Tropfen am Freitag exakt nach dem langen Schlussapplaus, musste die Aufführung am Samstag abgesagt werden.
Eine ausführliche Kritik lesen Sie in der Montagsausgabe des Freisinger Tagblatts.
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