101.11.09|Lkr. Freising|Lkr. Freising|
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Freising - In der Kanzelrede am Reformationstag kam diesmal ein Naturwissenschaftler zu Wort: Stephan Schleissing. Er beleuchtet die Gentechnik in der Christi-Himmelfahrts-Kirche.

Einen Appell die grüne Gentechnik nicht in Bausch und Bogen abzulehnen, richtete Stephan Schleissing (Mitte) an die Gläubigen. Begrüßt wurde er von Hans-Roland Weiß (l., Mitglied des Kirchenvorstands) und Dekan Jochen Hauer. Foto: Gleixner
Aus rein theologischer Sicht, die sich der „Gefahr der Hybris“ entziehen müsse, sei Schöpfung, so Stephan Schleissing, „kein abgeschlossener Vorgang“. Gott habe den Menschen die Welt zum Bebauen und Bewahren anvertraut.
Gerade in Bayern, wo der Kampf um die grüne Gentechnik besonders tobe, müsse man sich bewusst sein, dass Schöpfung über die Grenzen Bayerns hinausgehe. Angesichts von rund 800 Millionen Menschen, die hungerten, „können wir es uns nicht leisten“, auf Entwicklungen wie die grüne Gentechnik zu verzichten, sagte der Kirchenrat.
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