Hallbergmoos - Ganz im Zeichen des Ehrenamts stand der Neujahrsempfang der Gemeinde. Und Bürgermeister Klaus Stallmeister lobte, dass in Hallbergmoos angepackt und nicht gejammert würde.

Karl-Heinz Zenker, Eva Oertli, Klaus Stallmeister (v. l.) ev
Die Deutschen sind ein „Volk von Abstaubern, Weltmeister in Jammern und die personifizierte Unzufriedenheit“ - jedenfalls interpretierte Bürgermeister Klaus Stallmeister aktuelle Medienberichte so. In diesen Kanon wollte er allerdings beim Neujahrsempfang im Rathaus kürzlich nicht mit einstimmen. Denn in der Gemeinde gebe es sehr viele Menschen, die diesen Eindruck widerlegten. Stellvertretend für all jene waren 120 Ehrenamtliche, die an der Fortschreibung des Gemeindeentwicklungsprogramms (GEP) und der Ausrichtung der Einweihungsfeier des Sport- und Freizeitparks beteiligt waren, zu Gast im Rathaus. Mit dem diesjährigen Neujahrsempfang wolle man, so Stallmeister, „Mitbürger und Mitbürgerinnen, die einfach angepackt und geholfen haben ohne zu fragen: ‚Was bekomme ich dafür?‘ würdigen. „Es wäre wirklich schlecht um uns bestellt, wenn es nicht Menschen gäbe, die bereit sind, sich ehrenamtlich für andere zu engagieren,“ betonte Stallmeister und führte als Beispiele die 30 örtlichen Freizeitvereinen, 21 Organisationen aus sozialen, karitativen und kirchlichen Bereichen und 19 berufsständischen Organisationen, Parteien und Gruppierungen an, die aus dem Gemeindeleben nicht wegzudenken seien. Seinen Dank sprach der Gemeindechef auch dem ehrenamtlichen Gemeinderat aus.
Drei Ehrenamtliche hob Stallmeister besonders hevor: Eva Oertli und Karl-Heinz Zenker wurden kürzlich mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten geehrt (wir haben berichtet), Helmut Hermann ist seit 40 Jahren für das BRK ehrenamtlich tätig.
Nicht nur „ein Stück Papier“ beschrieben, sondern eine wichtige „Vision“ für die Weiterentwicklung der Gemeinde entworfen haben laut Stallmeister alle, die an der Fortschreibung des GEP beteiligt waren: „Bei allen Entscheidung des Gemeinderats wird geprüft, was das Gemeindeentwicklungsprogramm dazu sagt.“

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