Freising - Auf die Leser des Freisinger Tagblatts ist Verlass. Für die Aktion „Menschen in Not wurde heuer soviel gespendet wie nie zuvor: 128 000 Euro, ein neuer Rekord. Nun wird das Geld sofort eingesetzt, um bedürftigen Menschen im Landkreis Freising zu helfen.
Die Bandbreite war gewaltig: Es waren Spenden von zehn Euro dabei, einmal wurden sogar 5000 Euro eingezahlt. Die Zielrichtung war immer die gleiche: Menschen zu helfen, die in Not geraten sind. Dass es dafür viele Ursachen gibt, zeigten die vielen eindrucksvollen Berichte, die im Freisinger Tagblatt in den vergangenen Wochen veröffentlicht wurden - anonymisierte, aber authentische Fälle. Berichtet wurde über Obdachlose und Schwerkranke, über Schicksale aus dem Frauenhaus, Opfer von Verbrechen, vereinsamte Senioren oder auch hilfsbedürftige Alleinerziehende. Schicksale, die die Tagblatt-Leser berührten. Von Beginn an wurde kräftig gespendet, zu Weihnachten bereits die 100 000-Euro-Schallmauer durchbrochen. 128 000 Euro, der aktuelle Kontostand, bedeuten absoluten Rekord, nachdem bereits im vergangenen Jahr mit 121 200 Euro eine neue Bestmarke erreicht worden war.
Die große Anzahl einzelner Spenden - über 1000 - dokumentiert den Charakater des Benefiz-Projektes als große Solidaritätsaktion. Mitgeholfen haben in diesem Jahr auch viele Schulen, die diverse Aktionen für „Menschen in Not“ durchgeführt haben. Aber auch Vereine, Organisationen und Privatpersonen halfen mit pfiffigen Benefiz-Aktionen: Landfrauen verkauften süße Leckereien oder bastelten Gestecke. Die Stadtburschen servierten an vier Samstagen in der Innenstadt leckere Suppe. Und Freizeitsportler erradelten beim „Spinning“ im „Number One“ allein 8800 Euro für den guten Zweck. Am Samstag, 24. März, findet bereits das nächste „Spinning“ für „Menschen in Not“ statt. Man kann sich bereits im „Number One“ anmelden.
Die Spendensumme geht nun, aufgeteilt in rund zwei Dutzend Schecks, an Organisationen wie Nachbarschaftshilfen, Lebenshilfe, Kinderheim, Hospizgruppe oder „Donum Vitae“. Von dort fließt das Geld ohne einen Abzug ans Ziel - zu den „Menschen in Not“. Krönender Abschluss: Im Sparkassensaal werden die Spenden am Donnerstag, 23. Februar, an die Organisationen übergeben.

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