Landkreis - Der Antrag auf Planinsolvenz ist gestellt, aufatmen können die Beschäftigten der Schlecker-Filialen jedoch nicht. Immerhin: Bis zu einer Verabschiedung des Restrukturierungskonzepts, das diesem Antrag zugrunde liegt und dem auch die Gläubiger zustimmen müssen, laufe der Geschäftsbetrieb unverändert weiter, erklärt das Unternehmen auf Anfrage der Heimatzeitung. Die Zahlung der Mitarbeitergehälter sei ebenfalls im Rahmen des Insolvenzausfall-Geldes gesichert.
Insgesamt gibt es im Landkreis Freising neun Filialen - drei in der Stadt Moosburg, zwei in Neufahrn und jeweils eine in Hallbergmoos, Allershausen, Zolling und Nandlstadt. Ob einer oder mehrere dieser Märkte von der Schließung bedroht sind oder dort Stellen abgebaut werden, dazu will sich der Konzern zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern. Das Ziel des Planinsolvenzantrags, den das Unternehmen vergangenen Montag beim Amtsgericht in Ulm eingereicht hat, sei es jedenfalls, einen Großteil des Filialnetzes und der Arbeitsplätze zu erhalten.

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