Moosburg - Eines der größten Kulturereignisse Moosburgs ist das Mittelalterfest „Spectaculum“, das am Wochenenende, 19. bis 21. Juni, zum dritten Mal stattfindet. Bis zu 5000 Besucher werden erwartet.

Mittelalterliche Musik auf traditionellen Instrumenten gehört beim „Spectaculum“ zum guten Ton.
Ursprünglich hatten die Pferdefreunde Moosburg, die das Event ins Leben gerufen hatten, einen Turnus von zwei Jahren geplant. Mitverantwortlicher Josef Heise registrierte nach eigenen Worten aber so viele Nachfragen, dass er meinte: „Dann geben wir uns den Stress eben.“ Und Stress ist es wirklich, immerhin umfasst die Liste der Mitwirkenden 51 Namen.
Wie schon im zweiten Durchgang setzen die Pferdefreunde auf eine Mischung aus „bewährt“ und „neu“. So haben sie zu zweiten Mal in Folge „Faun“ verpflichtet. Die Gruppe kommt am Freitag und spielt ab 20 Uhr. Samstag kommen „Die Streuner“ in den Zehentstadel. Sonntags lassen „Claymore Pipes & Drums“ das Fest ab 17 Uhr ausklingen. Wenn es dunkel wird kommt „Eisbär“, der Feuerspucker, dem man den Künstlernamen gern abnehmen würde, wenn er nicht so schwarz gekleidet wäre. Und dazwischen? Da kommen alle anderen „Mitwirkenden“, teilweise zeitgleich auf verschiedenen Plätzen rund um den Zehentstadel zum Einsatz. Auf der Bühne wird sich immer wieder „Fatzwerk“ aus der Holledau die Ehre geben, aber auch „Nachtwindheim“, die man von den früheren Veranstaltungen kennt.
Gaukler und Märchenerzähler, historische Handwerker und Zauberer, Bogenschützen und alle, die etwas mit Verpflegung zu tun haben, sind auf dem wunderschönen Gelände, das die Stadt in einer Blitzaktion für öffentliche Zwecke hat sichern können im Einsatz. Hier können die Besucher selbst mitmachen, sei es Axtwerfen oder Bogenschießen. Das macht das „Spectaculum“ zu einer runden Sache.
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