Alling - Die Artgenossen der Allinger Friedenstaube waren schon beim Dalai Lama, beim Papst und beim Bundespräsidenten.

Die Allinger Friedenstaube brachte Bürgermeister Frederik Röder (r.) seinem Kollegen Josef Niggas in der Partnergemeinde Lannach mit. Foto: tb
Nun ist eine der 30 Friedenstauben des Landshuter Künstlers Richard Hillinger von Alling aus in die Partnergemeinde Lannach in der Steiermark gestartet. Bürgermeister Frederik Röder brachte das gefiederte Friedenssymbol seinem österreichischen Kollegen Josef Niggas zum Neujahrsempfang mit. Die kleine goldene Plastik soll im dortigen Rathaus ein Symbol der harmonischen Verbindung zwischen den Partnergemeinden sein. Nach mehreren Stationen wird sie in die Starzelbachgemeinde zurückkehren.
Die Allinger Taube ist Teil eines global angelegten, internationalen „Friedenstauben-Projekts“, das Richard Hillinger zur Erinnerung an 60 Jahre Menschenrechte in Gang gesetzt hat. Die 30 Tauben symbolisieren die 30 Artikel der Menschenrechtsresolution. Hillinger hatte Röder gefragt, ob sich die Gemeinde daran beteiligen wolle. Der Rathauschef war vom Leitgedanken der Aktion angetan. Wie ihre 29 Artgenossen soll die Allinger Taube zu möglichst vielen befreundeten Orten fliegen. Das Netz des Friedens soll so irgendwann die gesamte Erde umspannen. (mb)
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