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Fürstenfeldbruck - Die Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) gegen mehr Fliegerei im Münchner Westen hat auch den Landtag passiert.
Die Regelungen, die Oberpfaffenhofen als Werkflugplatz festschreiben und die die Einrichtung eines Landeplatz auf dem ehemaligen Fursty-Gelände bei Bruck ausschließen, wurden laut dem Vizepräsidenten des Landtags, Reinhold Bocklet, bei der Gegenstimme eines Erdinger Abgeordneten und zweier Enthaltungen aus Dachau beziehungsweise Freising angenommen, sodass sie ab 1. Januar in Kraft treten können.
Die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Fortschreibung des LEP, das Ministerpräsident Seehofer bereits zum Sterben verurteilt hat, beantwortete Wirtschaftminister Zeil laut Reinhold Bocklet mit dem Verweis auf den Wunsch vieler Gemeinden, bei der Planung etwa von neuen Supermärkten weniger bevormundet zu werden. Bocklet bezeichnet die Änderung als wichtigen Erfolg für die Bemühungen der Gemeinde Maisach, eine Nachfolgenutzung für das zum Verkauf stehende Militärgelände bei Bruck zu entwickeln. Auch für Oberpfaffenhofen bedeute der Beschluss das Ende jeder künftigen Entwicklung.
Die Bürgerinitiative Aufsteigen mit Fürsty dagegen verweist auf die Naturschutzproblematik des Maisacher Konzepts. Außerdem hätten sich die Regierungsparteien um eines populistischen Erfolgs willen mit der Ablehnung der Flieger ein wirtschaftspolitisches Armutszeugnis ausgestellt. (tb)
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