Fürstenfeldbruck - Wenn auf ganz normalen Äckern Königskerzen, Färberkamillen, Disteln und Sonnenblumen blühen, wundert sich der Betrachter: Hat der Landwirt sein Feld nicht ordentlich bestellt?

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Nein, das Foto zeigt einen Acker von Wilhelm Müller aus Obermalching. Er ist einer der Bauern, die sich an der „Agrarökologischen Ackernutzung des Kulturlandschaftsprogramms“ (Kulap) beteiligen. Er nimmt freiwillig Ackerflächen für fünf Jahre aus der Produktion. „Er schafft Lebens- und Rückzugsräume, erhöht das Nahrungsangebot für Insekten, schafft ökologische Übergangsbereiche zwischen landwirtschaftlichen Flächen und naturnahen Lebensräumen und steigert die Attraktivität der Landschaft für Spaziergänger“, erklärt Bauernobman Hans Drexl. Im Landkreis Bruck haben Landwirte insgesamt über 30 Hektar Ackerfläche eingebracht. Bayernweit erstrecken sich die Blühflächen mittlerweile auf 20 000 Hektar. Foto: tb
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