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Fürstenfeldbruck - Kein Steuergeld mehr für Priester-Gehälter. Das fordern Brucker Grüne.
Der Kreisverband stellt einen entsprechenden Antrag an die Landesdelegiertenkonferenz. Damit bringen die Brucker Grünen die Diskussion um das Konkordat wieder ins Rollen. Dieser Vertrag wurde 1817 geschlossen. Der Staat wollte die Kirche für die Enteignungen in Folge des Reichsdeputationshauptschlusses entschädigen.
Folge des Konkordats ist, dass der Staat bis heute Bischöfe und Domkapitulare bezahlt. Aufgelöst werden kann Vertrag nur mit Zustimmung der Kirche. Genau zu diesen Verhandlungen möchte Markus Rainer den Einstieg liefern. Die Verluste der Kirche seien längst abgegolten. Die Zahlungen widersprächen dem Grundsatz der Trennung zwischen Kirche und Staat.
Jeder Steuerzahler - ob er die Kirche unterstützen wolle oder nicht - zahle. „Ich selbst ärgere mich darüber, dass ich mit meinen Steuergeldern einen Bischof Mixa finanziere“ so Rainer. Er betont, dass seine Forderung keine Zahlungen an sozialen Einrichtungen wie etwa an kirchliche Kindergärten betreffe.
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