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Fürstenfeldbruck - Dramatisch endete der Ökumenische Kirchentag für die Gäste des Massenquartiers im Schulzentrum Tulpenfeld. 65 Jugendliche litten an einem Darm-Virus. 22 mussten in die Klinik.

Alle anderen rund 750 Gäste reisten am Sonntagmorgen vorzeitig ab. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass es sich um den hochansteckenden Noro-Virus handelt. Bereits am Samstag mussten zwölf Kirchentagsteilnehmer in München behandelt werden. Zwei kamen ins Krankenhaus in Quarantäne. Am Abend brachten die Kirchentagsteilnehmer den Virus mit nach Bruck. Um 18 Uhr öffnete das Tulpenfeld für die Übernachtungsgäste. Eine halbe Stunde später litten bereits sieben der 50 zeitig Zurückgekehrten unter heftigem Erbrechen und Durchfall.
Sofort schaltete die Quartierleitung die Rettungskräfte ein. Schnell war der Einsatzleitung des Roten-Kreuzes klar, um welche Katastrophe es sich hier handelte. In einem Massenquartier hatte der Noro-Virus leichtes Spiel. Man holte sich Unterstützung aus dem Kreis Starnberg und vom Technischen Hilfswerk.
120 Sanitäter und Helfer sowie sieben Notärzte kümmerten sich die ganze Nacht über um die Opfer des Virus. Sie trugen Mundschutz, um sich nicht selbst anzustecken. Die Kirchentags-Leitung eilte ebenso zum Tulpenfeld wie Brucks OB Kellerer.
Das Abitur ist durch den Virus nicht gefährdet, da die betroffenen Klassenzimmer nicht von Kichentags-Besuchern belegt waren.
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