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Fürstenfeldbruck - Der Umgang des Erzbistums München-Freising mit den Missbrauchsvorwürfen in der Pfarrei St. Magdalena ärgert Dekan Albert Bauernfeind.
„Als Dekan hat man einen schweren Stand“, sagt Bauernfeind, oberster Katholik im Kreis. Von den Missbrauchsvorwürfen gegen den früheren Kaplan erfuhr er aus der Presse. Erst dann fand ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Erzbistums statt. Und jetzt lag Bauernfeind nicht einmal der Wortlaut der Erklärung vor, die Pfarrer Bayer am Sonntag während des Gottesdienstes um 8.30 Uhr verlas.
als der indische Pater im November 2005 verurteilt wurde, seien der damalige Dekan Wolfgang Bischof und der Weihbischof auch nicht informiert worden. „Das wurde an allen Ebenen vorbeigemanagt“, sagt Bauernfeind.
Er glaubt, dass man den Vorfall anders hätte regeln können. „Nach dem Urteil hätte man den Pater abziehen müssen und nicht mit einer fadenscheinigen Begründung weiterbeschäftigen sollen. Da ist blauäugig geschlampt worden.“
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