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Olching - Zum Frauentag gestalteten die Malerin Ruth Strähhuber, ihre Schwester Veronika und ihre Mutter Annemarie im KOM einen Abend, der unter dem Motto "Sagenhafte Frauen" stand.

Drei sagenhafte Frauen im KOM (v.l): Annemarie Strähhuber las Grusel-Geschichten aus dem Brucker Land, Tochter Ruth stellte Bilder aus, und Tochter Veronika zeigte Schmuck wie dieses Laubblätter-Collier aus Silber. Foto: Weber
Rund 20 Gäste schauten sich bei der vernissage die Kunstwerke von Ruth Strähhuber und den Gold- und Silberschmuck von Veronika Strähhuber an. Danach lauschten sie bei einem Glas Wein Annemarie Strähhuber, die schaurige Sagen über Frauen aus dem Brucker Land las. Die Zusammenarbeit der beiden Generationen gab es in dieser Form zum ersten Mal.
Die Sagen hat Annemarie Strähhuber aus verschiedenen Büchern zusammen getragen. "Ich habe mich schon immer für diese wohlig-schaurigen Geschichten interessiert, es ist einfach eine einzigartige Atmosphäre die durch sie entsteht." So soll zum Beispiel in den Wäldern bei Dünzelbach eine Kalkbrennerin spuken und Passanten nach einem Stück Brot fragen. Das ist die Sühne für die Schandtaten, die sie zu Lebzeiten begangen haben soll.
Die Ausstellung ist bis 14. März in der Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach zu sehen. (vu)
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