Fürstenfeldbruck - Mit einem Eilantrag und einer Klage wollen die Brucker Zivilflieger auf die Entwidmung des derzeit noch von ihnen genutzten früheren Fursty-Geländes reagieren.
Die Flieger berufen sich auf Aussagen aus dem Bundesverteidungsministerium, wonach die Entwidmung nicht ausgesprochen werde, solange der Fursty-Poker nicht entschieden ist. Weil einige Klagen anhängig sind, sei dies noch nicht der Fall, so Geschäftsführer Andreas Boehl. Ab nächstem Dienstag werde nicht mehr geflogen. Verlassen wollen die Flieger das Areal aber nicht. Außerdem haben sie vor, Schadenersatzforderungen in Höhe von einer halben Million Euro zu verlangen - etwa für den Aufwand, den die Gesellschafter der GmbH bislang betrieben haben.
Natürlich seien die Chancen, auf dem zur Vermarktung anstehenden Areal einen Platz für die allgemeine Luftfahrt einzurichten, nicht größer geworden, räumte Boehl ein. Allerdings gebe es juristische Lücken, in die man stoßen könnte.
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