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Fürstenfeldbruck/Maisach - Feierlaune bei der Bürgerinitiative gegen Fluglärm: Mit Sekt haben die Vorstandsmitglieder auf die Entwidmung des militärischen Flugplatzes Fürstenfeldbruck angestoßen.

Feiern vor Tor 6: (v.l.) Gerhard Schonath, Gerhard Landgraf, Hedwig Burmeister, Margit Poxleitner-Enger, Hans Kautz, Norman Dombo, Karin Baumüller-Soldner, Bernd Bock, Cornelia Schader und Hans Pfleger stoßen auf das die Entwidmung an. Foto: tb
Zu diesem Anlass trafen sie sich vor Tor 6, das im Widerstand gegen die Zivilflieger eine besondere Bedeutung hatte.
„Mit der Entwidmung erfährt der gesamte Landkreis eine drastische Verbesserung der Lebensqualität“, sagte BI-Vorsitzender Norman Dombo. „Aufatmen werden auch die Hausbesitzer, da der Wert ihrer Immobilien erhalten bleibt und nicht mehr durch Fluglärm in Frage gestellt sein wird.“
Die Bürgerinitiative hatte mit Unterstützung der betroffenen Gemeinden versucht, Druck auf die politisch Verantwortlichen auszuüben. Unter anderem organisierte sie in Maisach einen Sternmarsch zur Dreifachturnhalle, an dem sich über 3000 Menschen beteiligten. Bei der Menschenkette gegen Fluglärm in Olching waren sogar mehr als 8500 Menschen dabei. Sichtbar wurde der Protest auch durch Tafeln mit der Aufschrift „Keine Zivilflieger nach Fürstenfeldbruck“, die von der BI an den Ortseingängen der Gemeinden aufgestellt wurden. (tb)
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