025.01.10|FFB|FFB|4
Drucken|Empfehlen|Schrift
a
/
A||recommendbutton_count130
Fürstenfeldbruck - Nach dem Brandanschlag auf acht Flugzeuge haben die Geschädigten und die Fliegervereinigung AOPA-Germany 4000 Euro als Belohnung für Hinweise auf die Täter ausgesetzt. Das teilt die Polizei mit.
Bislang konnten die Beamten die Täter nicht ermitteln. Unbekannte hatten in der Nacht auf 3. Januar Lunten in die Tanks von acht Maschinen gesteckt, die in offenen Hangars auf dem noch von den Brucker Zivilfliegern benutzten ehemaligen Fursty-Areal standen. Ein Flugzeug brannte nieder, andere Maschinen wurden beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von bis zu 80.000 Euro.
Der Anschlag kurz vor dem Ende des Flugplatzes hatte einen Sturm der Entrüstung in Fliegerkreisen ausgelöst. Sogar der Vorwurf geistiger Brandstiftung gegen die Politik wurde laut. Vertreter aller Parteien hatten gegen das Entstehen eines Landeplatzes für die Allgemeine Luftfahrt in Bruck gekämpft. Stattdessen wurde die Ansiedlung von BMW und den Trabern aus Daglfing favorisiert.
Flieger-Geschäftsführer Andreas Boehl hat Einspruch gegen die Entwidmung des Areals Einspruch erhoben, die als endgültiger Todesstoß für die Flieger galt. Des weiteren laufen Gespräche über Schadenersatzforderungen der Zivilflug GmbH. Sie war vor Jahren vom bayerischen Wirtschaftsministerium aufgefordert worden, einen Landeplatz auf dem Gelände zu etablieren. Hinweise auf die Brandstifter an die Kripo in Fürstenfeldbruck, Telefon (08141) 6120.
tb
zurück zur Übersicht: Lkr. Fürstenfeldbruck

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.

