Fürstenfeldbruck - Kleiner Schmetterling - große Wirkung: Der Idas-Bläuling lebt am ehemaligen Fliegerhorstgelände.

© AUTO_FFB
Glück für die zivilen Flugplatz-Nachnutzer: Der Idas-Bläuling, der dort wohnt, ist zwar stark gefährdet, aber nicht vom Aussterben bedroht. Für den Schmetterling müssen also keine eigenen Schutzräume geschaffen werden. tb-Foto: Siegfried Braun
Deshalb musste das Areal, auf dem Trabrennbahn und BMW-Trainingsstrecke entstehen sollen, noch einmal einer Naturschutz-Prüfung unterzogen werden.
Die Eichenauer Naturfotografin Marie-Therese Ritz-Burgstaller hat auf dem Gelände einen Idas-Bläuling aufgenommen. Die Falter-Art gilt als stark gefährdet, ist aber nicht vom Aussterben bedroht. Glück für die Gemeinde Maisach: Sie muss bei ihren Ausgleichsflächen für das verloren gehende Flora-Fauna-Habitat (FFH) nicht nachbessern. Anders hätte es ausgesehen, wenn der besonders stark gefährdete Wiesenknopf-Ameisenbläuling auf dem Foto gewesen wäre. Für den fordert die FFH-Richtlinie besondere Schutzgebiete.
Ritz-Burgstaller, die schon eine Petition zum Erhalt des FFH-Gebietes an den Landtag richtete, meldete ihren Falter-Fund dem Landesamt für Umwelt. Tatsächlich ist der Idas-Bläuling, dessen Raupen in Ameisennestern leben, in Deutschland rar geworden.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.