Fürstenfeldbruck - Sollte die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Bundestag verabschiedet werden, sind acht im Landkreis geplante Freiflächen-Photovoltaikanlagen gefährdet.
Darauf weist der Umwelt- und Energiereferent im Kreistag, Max Keil, hin. In einem Dringlichkeitsantrag an den Kreisausschuss fordert er die Politiker deshalb auf, sich mittels einer Resolution gegen die Novellierung auszusprechen. Keil ist der Ansicht, dass die Einspeisevergütungen für Solarparks nicht gestrichen werden dürfen. Schon geplante Projekte dürften von der Novellierung nicht betroffen sein, so Keil. Sollten die Anlagen nicht gebaut werden dürfen, gehe die Wertschöpfung örtlicher Firmen verloren und mehrere Millionen Euro Gewerbesteuer flössen nicht. Die Energiewende wird, so Keil, durch die Novellierung empfindlich gestört.
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