Fürstenfeldbruck - Wenn Kinder körperlich oder geistig noch nicht reif für die Schule sind, können sie zurückgestellt und extra gefördert werden.
Ob das nötig ist, entscheidet meistens das Gesundheitsamt. Die Behörde hat nun geprüft, was aus diesen Buben und Mädchen geworden ist, die ein Jahr länger im Kindergarten blieben. Das Ergebnis ist positiv 84,3 Prozent derjenigen, die zum Schuljahr 2009/2010 zurückgestellt wurden, können ein Jahr später eingeschult werden. Der häufigste Rückstellungsgrund war die mangelnde soziale Reife (59 Prozent), gefolgt von sprachlichen Entwicklungsverzögerungen (47 Prozent). Als Fördermaßnahmen erhielten die Kinder Ergotherapie (63,9 Prozent) und Logopädie (60,2 Prozent). Nur gut zehn Prozent der Zurückgestellten müssen auch nach der Einschulung noch weiter speziell gefördert werden.
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