Landkreis - Mehr Transparenz in der Kreisklinik: Ein entsprechender Vorstoß der SPD ist im Kreistag gescheitert. Dennoch gibt es einen Teilerfolg.
Der Landrat will nun regelmäßig aus der Klinik berichten. Nach einem Antrag von Herbert Kränzlein (SPD) stand nun die von ihm geforderte Entlastung der Verwaltungsräte in den Kommunalunternehmen wie etwa der Kreisklinik auf der finalen Agenda des Kreistages.
Wenn die Verwaltungsräte aber entlastet werden müssten, hätte das zur Folge, dass über deren Arbeit regelmäßig im Gesamtgremium berichtet werden müsste. Denn ohne genaue Kenntnis kann niemand einen anderen entlasten, sprich, dessen Arbeit nachträglich gutheißen.
Die Verwaltung riet daher, den SPD-Antrag abzulehnen, was mit der knappen Mehrheit von CSU und FW im Kreistag (in diesem Fall mit 33:30 Stimmen) auch geschah. Die Genossen, unterstützt von Grünen, FDP und UBV, erreichten aber einen Teilerfolg: Landrat Karmasin nämlich stellte quasi im Gegenzug regelmäßige Berichte zur Lage der Klinik in Aussicht. Allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen, die noch vorgelegt werden sollen.
st
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